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Auch in diesem Jahr findet in einigen Tagen wieder das Schmalspurbahn-Festival auf der Lößnitzgrundbahn statt. Die noch junge ADFC-Ortsgruppe Radebeul möchte diese Gelegenheit nutzen, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen und dazu Fahrradcodierung für Jedermann anbieten. Dabei werden Fahrräder mit einem bundesweit gültigen Code versehen, der zum einen Diebe abschreckt. Zum anderen wird damit aber auch die schnelle Ermittlung des Eigentümers im Falle des Auffindens gestohlener Räder und der unkomplizierte Eigentumsnachweis bei Polizeikontrollen gewährleistet.

Weiter Informationen zur Fahrradcodierung gibt es hier: Der Code gegen den Klau

Hintergrund: Jährlich werden in Sachsen über 21.000 Fahrräder gestohlen, davon allein über 800 im Landkreis Meißen. Neben der Verwendung eines stabilen Schlosses und dem Anschließen an festen Gegenständen ist die Codierung des Fahrrads ein weiterer Baustein, den Schutz vor Diebstahl wirksam zu erhöhen.

Die Fahrradcodierung findet am Sonntag, den 18.09.2016 von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr am Bahnhof Moritzburg statt.

Wichtiger Hinweis: Die Codierung des Fahrrades ist nur mittels Eigentumsnachweis (Rechnung, Kaufvertrag o. ä.) und des Personalausweises möglich. Die Codierung kostet 4 Euro.

Über unsere weiteren Aktivitäten und die Vorteile eine Clubmitgliedschaft kann man sich ebenfalls informieren.

Beim letzten Fahrradklimatest 2014 hat sich die Stadt Radebeul von der Note 3,99 (2012) auf die Note 4,02 verschlechtert. Gründe dafür sind u.a. weiterhin existierende gefährliche oder unklare Verkehrssituationen im Fahrradalltag. Diese ergeben sich zumeist aus...

  • fehlenden oder nicht benutzbaren Radstreifen
  • fehlerhaft angelegten Radwegen
  • Radwegen/Radstreifen, die hinter einer Kreuzung nicht fortgeführt werden
  • uneinsichtigen Kreuzungsbereiche, auch für Kfz
  • fehlenden notwendigen Geschwindigkeitsbeschränkungen bei Engstellen oder in Kreuzungsbereichen
  • der städteplanerischen Nichteinhaltung der Empfehlung für Radverkehrsanlagen (ERA) und Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen (RASt)

Wir wollen deshalb eine Bewertung der jetzigen Situation vornehmen. Außerdem sammeln wir Informationen zu Schwerpunkten, um bei der Stadt auf die dringlichsten Stellen hinweisen und einwirken zu können. Jeder Radfahrer, der eine solche Stelle kennt, kann diese an radebeul(at)adfc-sachsen.de oder zum nächsten Radlerstammtisch (Termine) mitteilen.

In Zusammenarbeit mit dem Bündnis Verkehrsentlastung Elbtal (BVE), dem Bürgerforum/Grüne, der SPD und einzelner Spender konnten 2 Tempotafeln im Akku-Betrieb angeschafft werden, welche die motorisierten Verkehrsteilnehmer auf Geschwindigkeitsüberschreitungen aufmerksam machen sollen.

An der stark verengten Kötzschenbrodaer Straße im Radebeuler Stadtteil Serkowitz findet man inzwischen eine solche Tafel. Die erkennbare Reduzierung der Durchschnittsgeschwindigkeit und Geschwindigkeitsüberschreitungen haben inzwischen auch in anderen Stadtteilen, Verkehrsbereichen und Ortschaften Interesse geweckt. Denn auch auf der Kottenleite, Winzerstraße, Paradiesstraße, Meißner Straße, Herrman-Illgen-Straße, Waldstraße, am Dorfanger in Altkötzschenbroda, in den Ortschaften Weinböhla und Friedewald gibt es ähnlich gefährliche Bereiche, an denen gern zu schnell gefahren wird.

Die Tafeln stellen dabei keine Konkurrenzsituation zu den von der Stadt Radebeul installierten ortsfesten Blitzanlagen und stadteigenen Tempotafeln dar, sondern ergänzen diese. Sie sollen mobil und variable als Indikatoren dienen, um brisante Verkehrsbereiche zu erkennen und positiv beeinflussen zu können. An dauerhaften Brennpunkten könnte die Stadt fest installierte Blitzanlagen nachrüsten oder die straßenbauliche Substanz entsprechend verbessern.

Für die Überwachung der Tempotafeln, besonders hinsichtlich des Ladestandes der Akkumulatoren, suchen wir Paten. Wer Interesse hat, kann sich jederzeit gern zum Radlerstammtisch (unter Termine & Treffen) oder unter der Kontaktmöglichkeit melden.

Am Donnerstag, 17. Juli 2014 wird 19.30 Uhr im Sonnenhof Altkötzschenbroda 26 die Radebeuler Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gegründet. Eingeladen sind ausdrücklich alle Radfahrerinnen und Radfahrer aus Radebeul und Umgebung, die bessere und vor allem sichere Bedingungen für den Radverkehr durchsetzen wollen.

"Ein Ja zu mehr Fahrrad gibt es häufig nur, wenn es kein Geld und den Autoverkehr keinen Platz kostet! Das soll sich in Radebeul ändern!", sagt das Radebeuler ADFC-Mitglied und Stadträtin Eva Oehmichen. Sie ruft deshalb Interessierte vom Alltagsradfahrer bis zum Radsport-Fan auf, sich an der Gründung zu beteiligen.

Die Ortsgruppe wird sich zukünftig in die Stadtplanung einbringen, damit das Radfahren in Radebeul attraktiver wird. Auch weitere Arbeitsfelder sind möglich. Denn die ehrenamtliche Arbeit in einer ADFC-Ortsgruppe wird von den einzelnen Interessen der Mitstreiter bestimmt. So könnten z.B. die Verknüpfung von Bahn und Rad, das touristische Potential des Elberadwegs und regionaler Radwege oder organisierte Touren und Serviceangebote für Radfahrer weitere Schwerpunkte sein.

www.adfc-sachsen.de/index.php/presse/pressemitteilungen/413-in-radebeul-entsteht-naechsten-donnerstag-adfc-ortsgruppe

www.vorschau-rueckblick.de/2014/08/ein-ja-zu-mehr-fahrrad/