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In den Altgemeinden, den ehemals eigenständigen Städten Kötzschenbroda sowie Radebeul und natürlich der seit 1935 vereinten Stadt Radebeul wurde bereits sehr früh Fahrrad gefahren.
Leider gibt es nur wenige Informationen in Bilderarchiven und dem Stadtarchiv zu Vereinstätigkeiten und Radtouren. 2016 hat jedoch der Brück & Sohn Kunstverlag Meißen den Großteil seines Ansichtkartenarchivs der Wikipedia-Medien-Datenbank zur Verfügung gestellt. Darunter finden sich einige Fundstücke, die den jahrhundertelangen und frühen Radverkehr in und um Radebeul bezeugen. Die hier aufgeführten Bilder sind gemeinfrei, unterliegen also keinerlei Urheberrecht.

Die ehemalige Hauptstraße in Kötzschenbroda,
jetzt Altkötzschenbroda.

Die Bahnhofstraße in Kötzschenbroda heißt noch heute so.

Die Kreuzung Carola- und Albertstraße in
Radebeul, heute Zinzendorf- und Wichernstraße.

Die Bahnhofstraße in Radebeul, heute Hauptstraße in Radebeul Ost.

In den umliegenden Gemeinden Radebeuls hat der Erholungsort Weinböhla die älteste und aktivste Radvereinstradition zu bieten. In folgender Aufführung sind die Vereinsgründungen aufgezählt:

  • 1897 Radfahrerverein "Vino"
    (im Deutschen Radfahrerbund B.D.R.)
  • 1906 Radfahrerverein "Freies Ziel"
    (im Arbeiter-Radfahrerbund "Solidarität")
  • 1948 Sportgemeinschaft SG Weinböhla
  • 1990 Radfahrerverein Weinböhla e.V.
    (im Rad- und Kraftfahrerbund "Solidarität")

In Weinböhla steht auch der Drais-Stein, welcher 1912 durch Carl Wilhelm Wießner gestiftet und errichtet wurde. Der Stein erinnert an Karl Friedrich Drais (1785-1851), dem Erfinder des Laufrades (1817) und damit dem Vorläufer des Fahrrads. Sein Standort ist unmittelbar am Friedensturm (Wilhelm-Wießner-Straße) gelegen.

Sehr umfangreiche Informationen und Eindrücke bot 2017 der Radfahrerverein Weinböhla auf zwei Ausstellungen zu "120 Jahre Radsport in Weinböhla" und "200 Jahre Fahrraderfindung".

www.radfahrerverein-weinboehla.de

In Radebeuls Nachbarort Coswig, bzw. deren Altgemeinden und Stadtteile nutzte man natürlich auch schon frühzeitig die Vorteile des Fahrrads für alle kurzen und langen Wege. Die Straßen waren, wie fast überall, um 1900 noch nicht durch den Autoverkehr verstopft. Also gab es auch wenig Konfliktpotenzial.

Typische Straßengeschehen auf der Hauptstraße in Coswig. Diese Straße heißt heute noch so.

Der ehemalige Kirchplatz, heute Ravensburger Platz.

Die Naundorfer Straße zwischen Kötzschenbroda, bzw. Radebeul und dem Gasthof Kötitz.

Auch in Moritzburg wird seit mehr als 100 Jahren das Fahrrad genutzt. Bis 1934 hieß der Ort noch Eisenberg, bzw. Eisenberg-Moritzburg.














Radeln auf der Radeburger Straße.